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Senior im Rollstuhl mit Tochter
Alter

Betreuung und Pflege

Die meisten Menschen wünschen sich, wenn sie gesundheitlich beeinträchtigt sind und pflegebedürftig werden, in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Häufig übernehmen Angehörige die häusliche Pflege und Betreuung. Damit sie gelingt, sollten sich Betroffene gemeinsam mit ihren Angehörigen früh darüber informieren, welche Hilfen und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen und in Frage kommen. Denn Pflegebedürftigkeit kostet nicht nur Kraft und Geld, sie bringt auch viele rechtliche Fragen mit sich. Welche finanziellen Unterstützungen können in Anspruch genommen werden? Wann besteht Anspruch auf Pflegegeld, auf Sachleistungen oder die Hilfe von Pflegediensten? Was ist, wenn Betroffene nicht mehr entscheidungsfähig sind? Liegt eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht vor? Wo ist der Pflegebedürftige am besten aufgehoben, wenn es gar nicht mehr allein geht: bei der Familie, im Pflegeheim, in einer Wohngemeinschaft oder in der Tagespflege?

Beratungsangebote für Betroffene und pflegende Angehörige

Zahlreiche Organisationen beraten in all diesen Fragen. Sie bieten einen bürgernahen Service für Hilfebedürftige und ihre Angehörigen an. Sie informieren über gesundheitsrelevante, pflegerische, rechtliche, finanzielle, psycho-soziale Angebote und vermitteln benötigte Hilfen schnell und bedarfsgerecht. Durch gezielte Beratung können pflegende Angehörige Leistungsansprüche zur Verbesserung ihrer sozialen Sicherung umfassend geltend machen.

Zuletzt aktualisiert am 08.04.2016

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