Die Bildung der nachwachsenden Generation ist eine zentrale Zukunftsaufgabe.
Denn:
- Im 21. Jahrhundert liegt das gesellschaftliche Kapital in den vielfältigen Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger.
- Die Bevölkerung nimmt ab, es gibt weniger Kinder und Jugendliche.
- Die Zahl von Kindern aus bildungsfernen Schichten, mit sozialer Benachteiligung und individuellen Beeinträchtigungen nimmt relativ zu.
Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
Vor diesem Hintergrund gibt es vielfältige Anstrengungen, den „Gesamtzusammenhang von Bildung, Betreuung und Erziehung“ zu stärken.Wenn Kultus- und Jugendministerkonferenz (Beschlüsse vom 13./14. Mai 2004 u. 3./4. Juni 2004) von einem solchen Gesamtzusammenhang sprechen, stellen sie zugleich die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in den Mittelpunkt. Die beiden Partner haben unterschiedliche Stärken, Traditionen und Kulturen. Oft ist es noch nicht gelungen, im Interesse von Kindern, Jugendlichen und Familien, aber auch im Interesse einer erfolgreichen Arbeit der Fachkräfte in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen, die Zusammenarbeit wirksam zu gestalten. Oft mangelt es noch an einer kontinuierlichen, verbindlichen und partnerschaftlichen Kooperation. Es gibt aber auch hoffnungsvoll stimmende Beispiele, Erfolge, wegweisende Projekte und Modelle.
Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung"
Mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) unterstützt die Bundesregierung die Länder beim bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen.
