Kinder und Jugendliche eignen sich einen wesentlichen Teil ihres Wissens und Könnens nicht in der Schule an, sondern durch Bildungs- und Erziehungsprozesse im Alltagsleben - wie zum Beispiel in der Familie, in Gleichaltrigengruppen oder bei den zahlreichen Angeboten der außerschulischen Jugendbildung.
Neben der Wissensvermittlung hat die außerschulische Jugendbildung das Ziel, jungen Menschen eine Urteilsbildung zu ermöglichen und sie zur Mitwirkung anzuregen. Im Mittelpunkt steht hierbei das politische Denken und Handeln. Mit einer Vielzahl von Bildungsorten und Bildungsangeboten sorgen die hessischen Jugendverbände für exemplarische Lernerfahrungen. Die Bildungsarbeit in den Jugendverbänden zeichnet sich durch eine produktive Mischung zwischen den hauptberuflich Beschäftigten und den ehrenamtlich bzw. freiwillig Aktiven aus. Das Ergebnis: eine bunte und kreative Alltagspraxis.
Förderung
Die öffentlichen, freien und ergänzenden Träger der Jugendbildung werden durch das hessische Jugendbildungsförderungsgesetz in einem Gesamtvolumen von 6.321.000,-- Euro pro Jahr gefördert.
