Gerade im Hochschulbereich zeigt sich die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in besonderer Weise. Deshalb hat die Hessische Landesregierung das Audit Familiengerechte Hochschule initiiert.
Familienfreundliche Rahmenbedingungen an Hochschulen
Ziel ist es, Leitbilder und konkrete Arbeitsstrukturen zu entwickeln und in das tägliche Leben der Hochschulen so zu implementieren, dass Studium, Lehre, Forschung, Dienstleistung und Verwaltung nach ihren jeweiligen Ansprüchen und Standards funktionieren und zugleich mit Familie, mit der Wahrnehmung elterlicher Aufgaben vereinbar werden. Hier gilt es nicht nur, familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Hochschulangestellten zu schaffen, sondern auch, die Studienbedingungen mit den familiären Bedürfnissen der Studentinnen und Studenten in Einklang zu bringen.
Auditierung von Hessischen Hochschulen
Das Hessische Sozialministerium hat 2004 gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Sommer entschieden, die Auditierung von Hessischen Hochschulen im Rahmen der Familienpolitischen Offensive des Landes Hessen zu fördern und durchzuführen.
Auditierungsprozess beim Hessischen Sozialministerium
Bisher haben sich 8 Hessische Hochschulen und eine Universitätsklinik für den Auditierungsprozess beim Hessischen Sozialministerium beworben:
Fachhochschule, Gießen-Friedberg
Fachhochschule, Fulda
Justus-Liebig Universität, Gießen
Philipps- Universität, Marburg
Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
Universität Kassel
Technische Universität, Darmstadt
Klinikum der Philipps- Universität, Marburg
Fachhochschule Wiesbaden
Grundzertifikate erhielten bisher:
Fachhochschule, Gießen-Friedberg
Justus-Liebig Universität, Gießen
Philipps- Universität, Marburg
Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt
Klinikum der Philipps- Universität, Marburg
Fachhochschule Fulda
TU Darmstadt
Universität Kassel
