Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Vernachlässigung und Gewalt. Wir alle sind gefordert, uns dafür einzusetzen, dass Kinder geschützt werden. Besonders die Fachkräfte in den Jugendämtern und alle anderen Fachleuten, die sich mit Kindeswohlgefährdung beschäftigen, sind mit schwierigen Fragen konfrontiert und sehen sich vor schwerwiegende Entscheidungen gestellt, die für die betroffenen Kinder und Familien eine große Tragweite haben.
Gewalt gegen Kinder darf in unserer Gesellschaft keine Chance haben.
Das Schutznetz für Kinder engmaschiger gestalten, ist Ziel der Hessischen Landesregierung. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren bereits vielfältige Anstrengungen unternommen, um Kinder besser vor Gewalt und Vernachlässigung zu schützen
Achtgeben. Schützen. Helfen.
Achtgeben, Informieren, Fortbilden und Vernetzen, Vorsorgen, Helfen und Stark machen sind Bausteine einer Kette für Kinderschutz in Hessen. Seit langem entwickelt das Hessische Sozialministerium nachhaltige Projekte und Maßnahmen auf dieser Grundlage. Denn Einzelmaßnahmen alleine können nicht von Erfolg gekrönt sein. Deshalb bedarf es eines breiten Spektrums an Maßnahmen, um die Vernachlässigung von Kindern zu stoppen.
Frühe Hilfen
Seit 1. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) in Kraft. Die Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt Bundesländer, Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrem Engagement für die Frühen Hilfen.
Hessen tut was für Kinder!
Bausteine der Maßnahmenkette in Hessen, die ineinander greifen, sind Früherkennungsuntersuchungen, Hebammen-Projekte, Präventionsprojekte (z. B. Keiner fällt durchs Netz, Opstapje), Sensibilisierungs- und Hilfsprojekte, Fortbildungs-, Fach- und Vernetzungsveranstaltungen.
