Über den engen Rahmen der Familie hinaus gilt es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung ihres Lebensraums aufzugreifen. Sie sollen ihre Interessen in die Planungs- und Entscheidungsprozesse des Gemeinwesens einbringen können.
In Hessen gibt es verschiedene Modelle und Projekte, um diese Beteiligung von Kindern und Jugendlichen herzustellen. Auf kommunaler Ebene spielen die ca. 250 Beteiligungsprozesse der Lokalen Agenda 21 eine wichtige Rolle. Durch Aktivitäten wie Zukunftswerkstätten, Zukunftskonferenzen, Projektwochen, zielgruppenspezifische Projekte und Ansprache werden Jugendliche für eine Beteiligung an den Agenda-21-Prozessen motiviert.
Überdurchschnittlich viel Zeit investieren junge Menschen in ein ehrenamtliches und freiwilliges Engagement – zumeist in Jugendverbänden und in örtlichen Projekten. Die Jugendverbände können mit ihren vielfältigen Angeboten als eine Keimzelle ehrenamtlichen Engagements gesehen werden. Ihre Arbeit unterstützt das Land jährlich mit 2.060.000 €.
Kindergipfel
Der Kindergipfel 2012, ein großes Treffen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, findet vom 07.-10.06.2012 in Nürnberg unter dem Motto "Einer für alle, alle gegen einen: Tatort DisKRIMInierung!" statt. Organisiert von der Naturfreundejugend Deutschlands und in 2012 gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sollen Forderungen und Selbstverpflichtungen für ein tolerantes und gerechtes Deutschland mit prominenten Politikern diskutiert werden.
Weitere Informationen unter www.kindergipfel.de
