In der Bundesrepublik Deutschland bleiben 12 - 14 Prozent der Jugendlichen eines jeden Altersjahrgangs ohne Berufsausbildung.
8,8 Prozent aller Schülerinnen und Schüler verlassen jährlich die Schulen ohne Abschluss. Die individuellen sozialen Beeinträchtigungen von Jugendlichen, aber auch die Jugendarbeitslosigkeit selbst haben ein solches Ausmaß angenommen, dass die Familien dieser jungen Menschen auf die professionelle Hilfe der Jugendsozialarbeit angewiesen sind.
Jugendberufshilfe
Die Jugendberufshilfe arbeitet an der Schnittstelle Schule - Ausbildung/Arbeit und soll für jeden Jugendlichen, der nach der Schule keinen Ausbildungsplatz oder keine Arbeitsstelle gefunden hat - zugeschnitten auf die individuelle Situation und die örtlichen Gegebenheiten - das möglichst passende Angebot für eine Qualifizierung und Beschäftigung finden. Dabei ist es wichtig, Erfahrungen und Angebote anderer Felder der Jugendhilfe mit einzubeziehen.
Jugendsozialarbeit
Die Jugendsozialarbeit wendet sich an Haupt- und Sonderschüler und -schülerinnen ohne Abschluss, Schüler und Schülerinnen, die die Schule abbrechen oder ihren Besuch verweigern, Jugendliche, die nicht imstande sind, eine Ausbildung zu beginnen und erfolgreich abzuschließen, Langzeitarbeitslose, Jugendliche mit besonderen Sozialisationsdefiziten, mit Sprachproblemen und Lernbeeinträchtigungen.
