Familie und Integration

Der Anteil der in Hessen lebenden ausländischen Zuwanderinnen und Zuwanderer beträgt ca. 13,5 Prozent der hessischen Bevölkerung. Die in den letzten Jahrzehnten Zugewanderten oder als Kinder ihrer zugewanderten Eltern hier Geborenen sollen sich in Hessen wohl fühlen und eine Chance haben, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren und an ihr Teil zu haben.

Deshalb ist die Integration zugewanderter Menschen ein zentrales Anliegen der Hessischen Landesregierung.

Die Familie spielt eine besonders wichtige Rolle im Hinblick auf die Integrationsbereitschaft junger Menschen mit Migrationshintergrund. Deshalb sollen alle Familienmitglieder in den Integrationsprozess eingebunden werden.

Die Beherrschung der deutschen Sprache wird von der Hessischen Landesregierung als zentrale Voraussetzung zur Integration auf allen gesellschaftlichen Ebenen angesehen. Gute Deutschkenntnisse sind eine Voraussetzung dafür, dass Integration überhaupt stattfinden kann. Aus diesem Grund hat das Land Hessen ein Programm zur Deutschförderung - insbesondere für Kinder und Eltern - ins Leben gerufen. Ziel ist, Kinder frühzeitig vor der Einschulung beim Erwerb der deutschen Sprache zu fördern. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder dabei aktiv unterstützen und begleiten. Der Deutschspracherwerb der Eltern, besonders der der Mütter, ist ein entscheidendes Element für die soziale und gesellschaftliche Integration der gesamten Familie.

Grundvoraussetzung für eine Erfolg versprechende Integration ist ein Integrationsangebot und ein aktives Bemühen der Zuwanderinnen und Zuwanderer selbst, dieses anzunehmen.Integration ist ein wechselseitiger Prozess, der nur gemeinsam gestaltet und gelebt werden kann.

Inhalt erstellt am 17.12.2004  -  Zuletzt aktualisiert am 04.07.2008

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