Hessische Familienstadt 2007 gesucht

Sozialministerin Lautenschläger und Karl Kübel Stiftung laden Kommunen zur Bewerbung ein

Die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger hat die Städte und Gemeinden in Hessen aufgefordert, sich für die Ausrichtung des 4. Hessischen Familientages zu bewerben, der am 30. Juni 2007 stattfinden wird. Die Bewerbungsunterlagen werden im April allen Städten und Gemeinden in Hessen zugeschickt.

Der Familientag, den die Landesregierung und die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie gemeinsam durchführen, feierte im August 2002 in Bensheim Premiere, rund 12.000 Besucher kamen damals. Bei der zweiten Auflage 2003 in Fulda wurden bereits 36.000 Besucher gezählt. Seit 2003 wird die Veranstaltung in zweijährigem Rhythmus durchgeführt, der dritte Hessische Familientag im Jahr 2005 lockte 30.000 Besucher nach Hofgeismar. „Der Familientag ist mittlerweile eine feste Einrichtung in Hessen und findet jedes Mal in einer anderen Stadt oder Gemeinde statt“, erklärte die Ministerin gemeinsam mit Gabriele U. Herrmann vom Vorstand der Karl Kübel Stiftung in Wiesbaden.

Der Hessische Familientag bietet eine Mischung aus Unterhaltung und Information. Besucher können sich über das hessenweite Angebot und über neue Wege der Familienpolitik informieren. Sie lernen Akteure aus der Familienarbeit kennen und kommen mit Familienpolitikern, Engagierten und Ehrenamtlichen ins Gespräch. Die Bewerber für die Großveranstaltung müssen über eine entsprechende Infrastruktur und Logistik verfügen. Erforderlich sind eine zusammenhängende Fläche in der Innenstadt für Aussteller und Anbieter, Räumlichkeiten für Veranstaltungen, entsprechende Parkflächen, die Bereitstellung von Bühnen und die Werbung von Sponsoren. Die Kosten der Veranstaltung werden gemeinsam von der Karl Kübel Stiftung, dem Hessischen Sozialministerium und der gastgebenden Stadt getragen.

Hauptziel des Familientages ist nach den Worten der Ministerin die Stärkung der Familie in ihrer vielfältigen Form. „Es gilt, einen gesellschaftlichen Grundkonsens ‚pro Familie’ herbeizuführen, denn Familien sind die wichtigste Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Für eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit ist auch die Einbindung der Menschen ohne Kinder unverzichtbar“, betonte Sozialministerin Lautenschläger.

(Quelle: Hessisches Sozialministerium)

Inhalt erstellt am 28.04.2006  -  Zuletzt aktualisiert am 28.04.2006

Detailsuche

  • Adressbuch
  • Einrichtungen und Ansprechpartner in Ihrer Nähe
  • Erste Hilfe
  • Die Anlaufstelle für den familiären Notfall
  • Kontakt
  • Der direkte Draht zur FamilienAtlas - Redaktion
Seitenanfang