KUSS41 erhält Anschubfinanzierung von der hessischen Landesregierung
„Die Hessische Landesregierung wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung. Sie verfolgt das Ziel, dauerhafte Grundlagen für ein vorurteils- und diskriminierungsfreies Miteinander zu legen. Dabei geht es vor allem darum, Sensibilität für die Unterschiedlichkeit der Lebensweisen und Identitäten zu entwickeln und zu befördern“, erklärte die Staatssekretärin des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit, Petra Müller-Klepper, anlässlich der Eröffnung des Jugendzentrums KUSS41 für lesbische, schwule, bisexuelle und transidente Jugendliche in Frankfurt.
Das durch den Trägerverein our generation e.V. ins Leben gerufene Jugendzentrum liegt in der Kurt-Schumacher-Straße in Frankfurt und ist neben ähnlichen Zentren in Köln und München das bundesweit dritte seiner Art. Das KUSS41 hat ein großes Einzugsgebiet, das sich von Limburg bis Bensheim, von Eltville bis Fulda erstreckt.
„Die Hessische Landesregierung unterstützt die Arbeit des Jugendzentrums mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 23.750 Euro“, so Petra Müller-Klepper. „Im KUSS41 haben Jugendliche die Möglichkeit, Selbstsicherheit zu erfahren und zu erlernen. Denn Sensibilisierung und Antidiskriminierung für die Unterschiedlichkeit der Lebensweisen und Identitäten verlangt nicht in erster Linie nach gesetzgeberischen Mitteln. Meist geht es um gänzlich unspektakuläre Maßnahmen, die bereits eine große Wirkung entfalten können. Dazu gehört vor allem die Sensibilisierung von Einrichtungen, Institutionen und sozialen Regeldiensten aber auch die Stärkung jedes Einzelnen“, sagte die Staatssekretärin.
(Quelle: Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit)
