Startschuss für "Elternchance ist Kinderchance"

Das Bundesfamilienministerium fördert 4.000 Elternbegleiter, um die Bildungschancen für Kinder zu verbessern

Am Internationalen Tag der Familie fiel der offizielle Startschuss für das bundesweite Programm "Elternchance ist Kinderchance". Damit werden 4.000 Fachkräfte aus der Familienbildung zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern weiterqualifiziert. Sie sollen Müttern und Vätern mit kompetentem Rat bei allen Bildungsbelangen zur Seite stehen. Das Bundesfamilienministerium will dadurch die Bildungschancen von Kindern weiter fördern.

"Eltern wollen das Beste für ihre Kinder", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Sie wissen: Bildung ist der Schlüssel für Erfolg. Viele Eltern wünschen sich aber mehr Austausch und fachlichen Rat bei Fragen rund um Bildung und Erziehung. Mit den Elternbegleitern stellen wir ihnen kompetente Berater zur Seite, die den Eltern helfen und sie über passende Angebote in ihrer Nähe informieren. Mein Ziel ist, allen Kindern gute Startbedingungen zu bieten. Dafür brauchen sie Bildungschancen von Anfang an", so Kristina Schröder.

Eltern einbeziehen

Die entscheidenden Voraussetzungen für den späteren Bildungserfolg von Kindern werden in der Familie geschaffen, deshalb muss frühe Förderung auch Eltern einbeziehen. Dafür benötigen Eltern selbst Bildungswissen, aber auch Informationen über vorhandene Hilfsangebote - von der sozialpädagogischen Familienhilfe über die Familienberatung bis hin zur Schuldnerberatung. Allerdings werden gerade Eltern aus bildungsfernen Familien auf herkömmlichen Wegen durch Institutionen wie Kitas und Schulen oft nur schwer erreicht. Eine Aufgabe der Elternbegleiter wird es daher sein, auf diese Eltern aktiv zuzugehen und sie für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu sensibilisieren. Überall dort, wo Eltern mit ihren Kindern Angebote der frühen Förderung wahrnehmen, können sie aktiv werden: in Familienzentren, Kitas, Mehrgenerationenhäusern oder bei Eltern-Kind-Kursen.

Mit dem Start des Bundesprogramms "Elternchance ist Kinderchance" können sich Fachkräfte, die bereits haupt- oder nebenamtlich in der Familienbildung tätig sind, ab sofort bei den bundesweiten Familienbildungsträgern um die Weiterqualifizierung bewerben. Das Bundesfamilienministerium setzt den einheitlichen Rahmen für fachgerechte Curricula.

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Inhalt erstellt am 18.05.2011  -  Zuletzt aktualisiert am 18.05.2011

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