46 Familienzentren erhalten Förderung - Weitere Förderungen ab Anfang 2012

Sozialminister Stefan Grüttner: „Sehr gute Resonanz auf Ausschreibung“

22.11.2011 Wiesbaden. Die Etablierung von Familienzentren als aktivierende und regionale Angebote für alle Familien in Hessen schreitet voran: 46 Familienzentren erhalten in diesen Tagen ihre Förderbescheide. Weiteren Antragsstellern wird die Möglichkeit eröffnet, ergänzende Unterlagen einzureichen, so dass eine zeitnahe Förderung möglich wird. Das teilte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner heute in Wiesbaden mit. „Damit können jetzt die bewilligten Mittel an die Familienzentren fließen“, erklärte Grüttner weiter. Insgesamt seien 89 Bewerbungen eingegangen. Grüttner: „Die Resonanz ist damit sehr erfreulich.“

Die Aufgabe der Familienzentren in Hessen ist, Familien ganzheitlich und wohnortnah zu unterstützen. „Die Angebote der Familienzentren können, je nach regionalem Bedarf, ganz unterschiedlich sein. Ziel der Hessischen Landesregierung bei der Etablierung hessischer Familienzentren ist es, mit den Familienzentren Anlaufstellen für die praktische Alltagsunterstützung der Familien aufzubauen und zu fördern. Mit den Familienzentren schaffen und unterstützen wir ein aktivierendes, regionales Angebot für die Familien in Hessen“, betonte der Sozialminister.

Die Leistungen der Familienzentren können Kinderbetreuung, Bildungs- und Erziehungsangebote, Lese- und Sprachförderung, Familienbildung, Eltern- und Lebensberatung, Sozialberatung, Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern, Qualifizierungen z.B. im Bereich der ehrenamtlichen Arbeit, Elternbildung, Bildungspartnerschaften auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von 0 – 10 Jahren in Hessen, Seniorenarbeit und vieles mehr umfassen.

Familienzentren sollen Knotenpunkte in einem Netzwerk der Kooperationen und Informationen vor Ort sein. „Sie verknüpfen bildungspolitische, gesundheitspräventive und gewaltpräventive Ansätze mit familienbezogenen Angeboten“, unterstrich Grüttner. „Dabei werden speziell regionale Besonderheiten berücksichtigt. Familienzentren sind für alle Familien aus der Region offen.“

Das Hessische Sozialministerium fördert die Familienzentren mit bis zu 12.000 Euro pro Einrichtung und Jahr. Gefördert werden können Personal- und Sachausgaben für die Leitung, Koordinierung, Vernetzung, das Management des Familienzentrums, die Sicherstellung der notwendigen Angebote oder die Leistungen Dritter. Die Förderung ist für die Entwicklung oder Weiterentwicklung von Familienzentren bestimmt und kann für die Dauer von 3 bis 5 Jahren zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt stellt das Hessische Sozialministerium Mittel in Höhe von rund einer Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Antragsberechtigt sind kommunale und gemeinnützige Träger.

Für die nächste Förderunde sind Anträge bis zum 1. März 2012 einzureichen. Die Anträge können über die Kommune beziehungsweise über die Landkreise beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht werden. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Kassel www.rp-kassel.hessen.de  sowie des Hessischen Sozialministeriums www.hsm.hessen.de  eingestellt.

(Quelle: Hessisches Sozialministerium)

Inhalt erstellt am 22.11.2011  -  Zuletzt aktualisiert am 22.11.2011

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