2,5 Mio. Euro für Familienförderung eingesetzt
Die hessenstiftung – familie hat zukunft begeht ihr 10jähriges Bestehen und hat anlässlich dieses ersten runden Jubiläums eine positive Bilanz ihrer Arbeit vorgelegt. „Aus einem Experiment ist eine Erfolgsgeschichte geworden. Es wurden bisher 2,5 Millionen Euro für Familienförderung bereitgestellt. Durch das kontinuierliche Engagement der Stiftung werden die Lebensbedingungen für Familien in Hessen verbessert. Mit ihren innovativen Impulsen beflügelt sie die Familienpolitik auf Landes- und kommunaler Ebene“, erklärten die Vorstandsvorsitzende Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, und der Beiratsvorsitzende, der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner beim Jubiläumsabend in Eltville.
Zweck der Stiftung ist es, Politik und Gesellschaft mit dem Ziel zu beraten, die Lebenssituation der Familien in Hessen zu verbessern. Sie unterstützt die Familienforschung und Praxismodelle, die bestehende Hindernisse auf dem Weg zu einer familiengerechten Gesellschaft überwinden wollen. Im Laufe ihrer ersten zehn Jahre hat die Hessenstiftung, die mit einem Vermögen in Höhe von 10,2 Mio. Euro dotiert ist, rund 2,5 Mio. Euro im gemeinnützigen Bereich aufgewandt. Ihre Projekte führt die Stiftung in Kooperation mit Dritten, nach Möglichkeit gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Körperschaften durch, die an der Projektdurchführung und -finanzierung beteiligt werden. Der Förderanteil der Stiftung an geförderten Projekten liegt bei durchschnittlich 60 Prozent.
Lust auf Familien fördern
Den Grund der Stiftungsgründung durch das Land Hessen beschrieb Staatssekretärin Müller-Klepper mit dem Slogan „Familie hat Zukunft“, den die Landesstiftung im Namen trägt. „Das Land hat gut daran getan, Mittel unabhängig von Legislaturperioden und wechselnden Mehrheiten in eine auf Dauer angelegte Stiftung zu geben, um gesellschaftliche Rahmenbedingungen aufzuzeigen, die die Lust auf Familie fördern“, führte Müller-Klepper weiter aus. Dazu gehörten sowohl wirtschaftspolitische als auch sozialpolitische Möglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus fordere und fördere die Stiftung gleichzeitig für Kinder ein Lebensumfeld, das nicht nur die besondere Geborgenheit und den Schutz der Familie vermittelt, sondern auch erfolgreich auf die Veränderungen der Zukunft vorbereitet.
Für die Ewigkeit errichtet
21 Beiträge von 29 Autoren zählt die Festschrift, die Stiftungsgeschäftsführer Dr. Ulrich Kuther am Abend den Anwesenden vorstellte. „Der Titel der Festschrift ‚Die ersten 10 Jahre‘ gibt unserer Hoffnung Ausdruck, dass auf das erste Jahrzehnt viele weitere folgen werden. Die Hessenstiftung ist stiftungsrechtlich für die Ewigkeit errichtet“, erläuterte Kuther. Gleichwohl muteten zehn Jahre im Rückblick bereits wie eine „halbe Ewigkeit“ an. Darüber lege die Festschrift beredtes Zeugnis ab.
(Quelle: hessenstiftung – familie hat zukunft)
