Interventionsstellen sind Schutzeinrichtungen für Menschen (zumeist Frauen), die Opfer von Gewalt sind oder denen Gewalt droht.
In den überwiegenden Fällen werden die Interventionsstellen durch die Polizei über Einsätze bei häuslicher Gewalt informiert, so das diese zeitnah mit dem Opfer Kontakt aufnehmen können. Sie informieren die Opfer umfassend über die Rechte des Opferschutzes und helfen insbesondere denen, die auf Grund der Traumatisierung nicht von sich aus den Schritt in eine Beratungsstelle, zur Anwältin bzw. zum Anwalt oder ins Frauenhaus schaffen. In vielen Fällen sind die Interventionsstellen an ein Frauenhaus oder eine andere Schutzeinrichtung gekoppelt.
Das Land Hessen und mehrere Kommunen fördern Schutzeinrichtungen, die die Hilfen vor Ort koordinieren und in der Regel auf Gewaltbetroffene zugehen, um eine erste Beratung anzubieten (Interventionsstellen). Die hessischen Interventionsstellen arbeiten landesweit nach fachlich abgestimmten Standards. Dadurch wird eine hohe Qualität sowohl für die Beratung als auch die Kooperation mit anderen Institutionen vor Ort sichergestellt.
