Familienatlas

Thema: Elternführerschein

merkur

Gast

  • Erstbeitrag
  • 10.08.2005 
  • 18:55

Also ich hab keine kinder, aber es ist doch ziemlich erstaunlich, mit welcher ahnungslosigkeit manche eltern ihren nachwuchs traktieren. für's autofahren werden monatelange vorbereitungen, erste-hilfe-kurse, praktische und theoretische prüfungen verlangt, und für's kinder erziehen? dabei ist der schaden, den man hier anrichten kann, noch viel größer... und wenn das kind dann erstmal in den brunnen gefallen ist, muss supernanny kommen und die sache wieder richten?! mein vorschlag: der eltern-erziehungsführerschein muss her

Dieses Thema enthält 15 Beiträge. Sie sehen Beitrag 1 bis 5.

melibokus

Gast

  • Antwort 1 von 15
  • 10.08.2005 
  • 18:57

Familien- und Elternkunde

Zum Glück gibt es freiwillige Führerscheine, die sich in Verbindung mit oder im Anschluss an Schwangerschaftsvorbereitungskurse erwerben lassen. Diese Elternkurse, Elternschulen etc. müssten unter Familienbildung auch hier zu finden sein. Ein Pflichtschein mmh?? Vielleicht noch früher ansetzen mit etwas Familien- und Elternkunde im Schulunterricht.

vogelsberg

Gast

  • Antwort 2 von 15
  • 10.08.2005 
  • 18:57

Familienkompetenzen

Zitat von melibokus
Zum Glück gibt es freiwillige Führerscheine, die sich in Verbindung mit oder im Anschluss an Schwangerschaftsvorbereitungskurse erwerben lassen. Diese Elternkurse, Elternschulen etc. müssten unter Familienbildung auch hier zu finden sein. Ein Pflichtschein mmh?? Vielleicht noch früher ansetzen mit etwas Familien- und Elternkunde im Schulunterricht.

Familienkompetenzen werden allenthalben gefordert, weil sie - siehe "Super-Nanny" und "Super-Mamas" fehlen. Gute Idee, bereits in der Schule anzusetzen, Es gäbe doch Anknüpfungspunkte in Gemeinschafts- bzw. Sozialkunde, Hauswirtschaftslehre etc..

noraaa

Gast

  • Antwort 3 von 15
  • 10.08.2005 
  • 18:57

Überschrift

Zitat von vogelsberg
Familienkompetenzen werden allenthalben gefordert, weil sie - siehe "Super-Nanny" und "Super-Mamas" fehlen. Gute Idee, bereits in der Schule anzusetzen, Es gäbe doch Anknüpfungspunkte in Gemeinschafts- bzw. Sozialkunde, Hauswirtschaftslehre etc..

"Haushalts- und Familienkompetenzen sollten von frühester Kindheit an in unterschiedlichen schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen erworben werden" soweit die Theorie! Was gibts denn schon in der Praxis? Kann jemand aus seinem Alltag mit Informationen weiterhelfen? Gibt es schon Erfahrungen in Schulen?

bjoern

Gast

  • Antwort 4 von 15
  • 20.04.2005 
  • 11:44

Vorleben statt später beibringen

Jeder war doch mal Kind. Da ist es doch ein kleiner Schritt, sich an das zu erinnern, was einem selbst gefallen oder eben nicht gefallen hat. Wenn dann noch die Bereitschaft dazukommt, sich das gelegentlich vor Augen zu führen und auf die aktuelle Situation anzuwenden, dann ist doch der Anfang schon gemacht. Wer diese Bereitschaft nicht mitbringt, der wird auch nicht freiwillig seinen Elternführerschein machen. Familienleben ist eben geprägt davon, verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen. Das geht nur, wenn jeder Kompromisse macht.

klaus1

registrierter Benutzer

6 Beiträge

  • Antwort 5 von 15
  • 22.07.2005 
  • 18:50

es den Kindern recht machen

Zitat von bjoern
Jeder war doch mal Kind. Da ist es doch ein kleiner Schritt, sich an das zu erinnern, was einem selbst gefallen oder eben nicht gefallen hat.

na, ob das reicht, es den Kindern recht zu machen? Ist da nicht eher das erwachsene Vorbild gefragt, das auch Dinge tut, zu dem es vielleicht auch mal keine Lust hat?

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