Familienatlas

Thema: Elternführerschein

merkur

Gast

  • Erstbeitrag
  • 10.08.2005 
  • 18:55

Also ich hab keine kinder, aber es ist doch ziemlich erstaunlich, mit welcher ahnungslosigkeit manche eltern ihren nachwuchs traktieren. für's autofahren werden monatelange vorbereitungen, erste-hilfe-kurse, praktische und theoretische prüfungen verlangt, und für's kinder erziehen? dabei ist der schaden, den man hier anrichten kann, noch viel größer... und wenn das kind dann erstmal in den brunnen gefallen ist, muss supernanny kommen und die sache wieder richten?! mein vorschlag: der eltern-erziehungsführerschein muss her

Dieses Thema enthält 15 Beiträge. Sie sehen Beitrag 6 bis 10.

jkgkurf

Gast

  • Antwort 6 von 15
  • 04.12.2005 
  • 15:25

Überschrift

Einen Führerschein für Eltern ? Finde ich total bescheuert. Wenn man nicht mit kindrrn umgehen kann, sollte man erst gar keine kriegen. Außerdem: Wie soll man diesen Vorschlag umsetzen?

klaus1

registrierter Benutzer

6 Beiträge

  • Antwort 7 von 15
  • 05.12.2005 
  • 09:44

Weiterbildungs-Diplom statt Führerschein

Hi,
also ein Führerschein als Zwang - sozusagen als Zeugungserlaubnis halte ich auch für Quatsch - eine attraktive Weiterbildung könnte allen gut tun: dem Kinde, den Eltern und den Arbeitgebern, weil letztere dann auch durch den weniger geplagten MitarbeiterIn profitieren.
Ich habe kürzlich was von Triple-P gelesen - hab noch nicht nach-gesurft - scheint mir aber als Weiterbildungsprinzip interessant zu sein - obwohl es von Wissenschaftlern erfunden wurde ;-)

daniela

Gast

  • Antwort 8 von 15
  • 13.12.2005 
  • 17:25

Überschrift

Also ich habe noch nie gehört dass jemand Autofahren mit der Erziehung eines Kindes verglichen hat - was für eine merkwürdige Vorstellung...

Aber krass ist es schon, was man so hört, dass manche Eltern mit ihren Kindern veranstalten....schon richtig grausam Teilweise - ob solchen Menschen irgentein Kurs oder sowas weiterhilft - kann ich mir irgentwie schwer vorstellen.
Aber einen Versuch wär`s sicher wert.

psychologiestudent

Gast

  • Antwort 9 von 15
  • 18.01.2006 
  • 13:23

Überschrift

Zitat von jkgkurf
Einen Führerschein für Eltern ? Finde ich total bescheuert. Wenn man nicht mit kindrrn umgehen kann, sollte man erst gar keine kriegen. Außerdem: Wie soll man diesen Vorschlag umsetzen?

Wie sicher sind sie, dass sie gut mit Kindern umgehen können? Seine eigene Sozialisation sollte man nicht als Maßstab für die Sozialisation der eigenen Kinder nehmen! Die Wissenschaft zeigt ganz deutlich, dass Kinder in diesem Fall häufig den Kürzeren ziehen! Weiterbildungsprogramme, wie dieser Führerschein, können Helfen viele Unsicherheiten im Umgang mit Kindern zu lösen und die Zukunftsaussichten (z.B. auch im Bezug auf die Entwicklung krimineller Energien) der Kinder zu verbessern!
Außerdem gibt es sehr viele Menschen, die vielleicht eher ungewollt ein Kind bekommen. Die Zwangsabtreibung (die ja eine notwendige Folge ihres Vorschlages "sollte man erst gar keine kriegen" wäre) solcher ungewollten Kinder von eltern, die tatsächlich nicht mit Kindern umgehen können (was sie auch erstmal testen müssten), wäre wohl noch wesentlich schwieriger umzusetzen, als ein Trainingssprogramm für werdende Eltern!

Ich hoffe, dass ich zeigen konnte, dass solche Vorschläge nicht sehr konstruktiv und der Sache dienlich sind....

MfG

psychologiestudent

Gast

  • Antwort 10 von 15
  • 18.01.2006 
  • 13:23

Überschrift

Zitat von jkgkurf
Einen Führerschein für Eltern ? Finde ich total bescheuert. Wenn man nicht mit kindrrn umgehen kann, sollte man erst gar keine kriegen. Außerdem: Wie soll man diesen Vorschlag umsetzen?

Wie sicher sind sie, dass sie gut mit Kindern umgehen können? Seine eigene Sozialisation sollte man nicht als Maßstab für die Sozialisation der eigenen Kinder nehmen! Die Wissenschaft zeigt ganz deutlich, dass Kinder in diesem Fall häufig den Kürzeren ziehen! Weiterbildungsprogramme, wie dieser Führerschein, können Helfen viele Unsicherheiten im Umgang mit Kindern zu lösen und die Zukunftsaussichten (z.B. auch im Bezug auf die Entwicklung krimineller Energien) der Kinder zu verbessern!
Außerdem gibt es sehr viele Menschen, die vielleicht eher ungewollt ein Kind bekommen. Die Zwangsabtreibung (die ja eine notwendige Folge ihres Vorschlages "sollte man erst gar keine kriegen" wäre) solcher ungewollten Kinder von eltern, die tatsächlich nicht mit Kindern umgehen können (was sie auch erstmal testen müssten), wäre wohl noch wesentlich schwieriger umzusetzen, als ein Trainingssprogramm für werdende Eltern!

Ich hoffe, dass ich zeigen konnte, dass solche Vorschläge nicht sehr konstruktiv und der Sache dienlich sind....

MfG

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