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Kind mit Pusteblume

FamilienMagazin

13.
August
2015

Apps, die Eltern schlauer machen

13. August 2015

Auch fürs Elternsein gibt es Apps. Einige von ihnen vereinen gleich eine ganze Palette von Services, die Mütter und Väter gut gebrauchen können. Hier ein kleiner Überblick über ausgewählte digitale Helfer für die Elternbildung. Allesamt sind sie kostenlos und auf Smartphones und Tablets der Betriebssysteme IOS und Android nutzbar.

„Erste Schritte“ – die App des Bundesfamilienministeriums

Diese App ist als mobiler Ratgeber für Eltern gedacht, die gerade ein Kind bekommen haben. Für die ersten zwölf Monate seines Lebens finden die Eltern viele wertvolle Tipps und Hilfen. Unter anderem gibt es Checklisten zu „Gesundheit und Ernährung“, „Rechte und Leistungen“ und „Entwicklung und Alltag“. Notwendige Behördengänge und anstehende Untersuchungstermine bleiben so im Blick. Auch über staatliche Leistungen wie Elterngeld und Elternzeit wird informiert. In einem Babytagebuch können die Eltern die kleinen und großen Momente festhalten, mit Fotos und Notizen. In Notfällen hat man Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Sofortmaßnahmen und Adressen für Giftnotzentrale oder Notmütterdienst zur Hand.

Neben der App „Erste Schritte“ hält das Bundesfamilienministerium noch weitere Apps für Eltern und Kinder bereit.

„Eltern“ – die Info-App der Telekom

Eine Vielzahl an Informationen und Services bündelt die „Eltern App“ von T-Online.de. Neben einem großen Infoteil zu Themen von Kinderwunsch bis Pubertät gibt es kostenlose Features wie Fruchtbarkeitskalender, Namensfinder, Impfkalender und Kinderkrankheitenlexikon. 

„FLIMMO“ – die App von FLIMMO

Das TV-Kinderprogramm der Woche auf einen Blick verspricht die App von FLIMMO, dem Online-Programmratgeber. Die kinderrelevanten Sendungen von ARD, ZDF, RTL, PR0 7, SAT.1, RTL II, Kabel 1, SuperRTL, KiKA, Nickelodeon und Disney Channel sind in einer grafischen Übersicht aufgelistet. Dazu gibt es Besprechungen und Empfehlungen der FLIMMO-Redaktion. Hinter FLIMMO steht der 1996 gegründete gemeinnützige Verein Programmberatung für Eltern e.V.

„familylab“ – die App der familienwerkstatt

Die familienwerkstatt aus München bietet Seminare, Workshops und Vorträge für Eltern und Fachleute an. Ziel ist es, die psychosoziale Gesundheit und das Wohlergehen von Eltern und Kindern zu verbessern. Die Philosophie dahinter basiert auf den Werken des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul. Mit einer eigenen „familylab“-App informieren die Macher der familienwerkstatt über ihre Arbeit und ihr Angebot.

„Digitale Elternbildung“ – eine Website der Evangelischen Kirche

Keine App, aber ein Online-Portal rund ums Thema Elternbildung bietet die Evangelische Kirche. Bewusst will man damit eine Alternative zu den oftmals kommerziellen Angeboten im Web schaffen. Drei Themenbereiche stehen im Mittelpunkt: „Meine Beziehung zum Kind“, „Meine Zeit mit meinem Kind“ und „Das Beste für mein Kind“.

Eltern stehen also bereits etliche digitale Helfer zur Verfügung, die sie bei Themen wie Erziehung oder Gesundheit ihrer Kinder einsetzen können. Auch in Österreich und der Schweiz wird auf staatlicher Seite viel getan, was den Einsatz von digitaler Technologie für die Elternbildung anbelangt. Die österreichische FamilienApp oder die schweizerische ElternSeinApp sind hier Beispiele. Das Land Hessen unterstützt seit 2005 die Online-Beratung von Eltern, Jugendlichen und Kindern im Rahmen der bundesweiten „Virtuellen Beratungsstelle“.

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