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Familie mit Kindern auf der Couch

FamilienMagazin

18.
Januar
2016

Kleiner Faschings-Ratgeber

18. Januar 2016

Fasching steht vor der Tür. In vielen Familien ist die Vorfreude riesig, denn kaum etwas lieben Kinder mehr, als sich zu verkleiden. Kostüme, Masken, Schminke – all das gehört zum großen Spaß dazu. Worauf sollte man beim Kauf und danach achten? Sind Schadstoffe ein Problem? Welche Produkte eignen sich für Kinder? Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Kostüme: Erst waschen, dann tragen 

Um mögliche Reizstoffe zu entfernen, sollte man das Kostüm vor dem ersten Tragen waschen. Der Grund hierfür: Wenn man schwitzt, können sich allergene Substanzen aus dem Stoff lösen und zu Hautreizungen führen. Ist der Stoff nicht waschbar? Dann sollte man direkten Hautkontakt vermeiden und zusätzliche Kleidung unter dem Kostüm tragen. Eine zweite Schicht empfiehlt sich aber auch, wenn man vor hat, mehrere Stunden in der Kälte zu stehen. Schon so manchem Clown ist vor Kälte beim Faschingszug das Lachen vergangen.

Eine andere Möglichkeit ist es, Kostüme selber zu nähen aus waschbarem Baumwollstoff. Anleitungen findet man in Büchern und online. Übrigens: Schnüre und Kordeln sollten bei Kinderkostümen wegen des Strangulationsrisikos nicht länger als 20 Zentimeter sein.

Masken und Perücken: Lüften statt schwitzen

Die riecht aber komisch! Wenn einem das sofort durch den Kopf jagt, sollte man auf den Kauf der Maske besser verzichten. Ein starker „künstlicher Geruch“ deutet auf eine mögliche Schadstoffbelastung hin, zum Beispiel durch Weichmacher in Gummimasken. Selbst wenn keine Gesundheitsgefahr droht, sollte man sich so nicht die Fasenacht „vermiefen“. 

Auch ein Tragetest ist sinnvoll. Kriegt man genug Luft? Fällt das Atmen schwer? Dann lieber weitersuchen. Generell sollte das Tragen einer Maske oder Perücke immer wieder für eine Frischluftpause unterbrochen werden. Beim Feiern kommt man schnell ins Schwitzen, die Hitze staut sich unter der Verkleidung. Also gut lüften und abkühlen!

Schminke: Bunt bitte, aber nicht reizend

Beim Einkauf muss man nicht unbedingt zu „Kinderschminke“ greifen. Wie bei allen Kosmetikprodukten spielen Qualität und Inhaltsstoffe die größere Rolle. Wer sich unsicher ist, welches Produkt gut ist, kann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas und Kindergärten fragen. Sie haben in der Regel viel Erfahrung mit verschiedenen Produkten gesammelt. Bei ihnen ist zum Beispiel Nass-Schminke sehr beliebt, die man mit Schwamm oder Pinsel auf die Haut „tuscht“. Eine im wahren Sinne des Wortes leichte Bemalung, die nicht dick aufträgt und einfach wieder abgewaschen werden kann.

Allergiker sollten prüfen, ob die Inhaltsstoffe der Schminke für sie geeignet sind. Dabei hilft der folgende Test: Eine kleine Menge auf den Unterarm streichen und mit einem Pflaster bedecken. Nach ein bis zwei Tagen nachschauen, ob die Haut reagiert hat. Gebrauchte Schminke vom Vorjahr sollte man besser entsorgen, sie könnte mit Keimen verunreinigt sein.

Ob Schminke auf Fett- oder Wasserbasis besser vertragen wird, richtet sich nach dem jeweiligen Hauttyp. Vorm Schminken sollte man eine Fettcreme (bei fetthaltiger Schminke) oder ein Feuchtigkeitsgel (bei wasserhaltigen Schminkfarben) auftragen. Am Ende des Tages gilt es, sich richtig abzuschminken. Rückstände auf der Haut können reizen. Also stets mit Seife oder Fettcreme die Haut von der Schminke befreien. 

Alles klar? Dann heißt es Helau für eine tolle Narrenzeit!

Faschingstermine 2016:

    •    Altweiberfastnacht: 4. Februar 2016
    •    Rosenmontag: 8. Februar 2016
    •    Fastnachtsdienstag: 9. Februar 2016
    •    Aschermittwoch: 10. Februar 2016

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