Wenn das Baby da ist, können junge Eltern Hilfe gut gebrauchen. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, die in den ersten Wochen nach der Geburt einspringen, kann sich an „wellcome“ wenden.
Das in Hamburg initiierte und mittlerweile in vielen Bundesländern präsente Projekt bietet Nachbarschaftshilfe auf ehrenamtlicher Basis, um junge Familien praktisch und unbürokratisch zu unterstützen.
Familien mit Kindern sind in unserer Gesellschaft willkommen!
Von „wellcome“ geht ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal aus: Familien mit Kindern sind in unserer Gesellschaft willkommen! Familien mit Kindern sollen daher auch in besonderer Weise Unterstützung durch die Gesellschaft erhalten. Dies gilt gerade für solche junge Familien, die Hilfe benötigen, um mit den Herausforderungen, die eine Geburt und der Übergang vom Krankenhaus in den häuslichen Alltag mit sich bringen, umgehen zu können.
Spürbare Entlastung im Alltag
Die Helferinnen und Helfer der "wellcome-Projekte" bieten durch ihre Besuche in den Familien schnelle, unbürokratische und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Hilfen. Kern der Hilfe ist, dass die Familien in dieser ersten Zeit mit ihrem Neugeborenen eine spürbare Entlastung erfahren und einen Ansprechpartner an ihrer Seite haben.
Wahrzeichen von „wellcome“
Das Wahrzeichen von „wellcome“ ist ein Engel, womit gleichzeitig der Charakter der ehrenamtlichen Unterstützung beschrieben ist. Der gute Engel begleitet beim Gang zum Kinderarzt, spielt mit dem Geschwisterkind oder kümmert sich um Einkäufe.
Schirmherrschaft über die hessischen "wellcome-Projekte"
Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat die Schirmherrschaft über die hessischen "wellcome-Projekte" übernommen, denn sie fügen sich hervorragend in das familienpolitische Konzept der Landesregierung ein und leisten zugleich einen Beitrag dazu, die Unterstützung von Familien und Kindern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erkennbar zu machen.
"wellcome- Standorte" in Hessen
Das Land Hessen beteiligt sich an der Finanzierung der „wellcome-Standorte" im Rahmen der Familienpolitischen Offensive (FPO) seit 2006 mit einer "Anschubfinanzierung" in den ersten 3 Jahren. Gefördert wurden:
1. die Evangelische Familienbildungsstätte in Eschwege
2. die Deutsche Familienstiftung/Familienschule in Fulda
3. die Evangelische Familienbildung Wetterau, Friedberg
4. das Familienbildungswerk Kreis Bergstraße, Viernheim
5. das Frauen- und Familienzentrum Bensheim
6. die Evangelische Familienbildungsstätte, Wiesbaden und Eltville
7. das Mütter- und Familienzentrum (Müze) Karben
8. das Zentrum für Jung undAlt (ZenJa) Langen
9. das Mütter-Aktions-Zentrum (MAZ) Kreis Groß-Gerau, Stockstadt
10. das Haus der Volksarbeit Frankfurt
11. die Evangelische Familienbildung Frankfurt
12. das Familienzentrum (Müze) Taunusstein
13. die Evangelische Familienbildung Wetterau, Bad Vilbel
14. die Evangelische Familienbildung, Marburg
15. die Evangelische Familienbildung, Offenbach
16. die Evangelische Familienbildung Wiesbaden, Standort Eltville
17. der Kinderschutzbund, Rodgau
18. die Katholische Familienbildung Taunus, Hofheim
