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Notrufstellen

Notrufstellen leisten kostenlose Hilfe für Mädchen und Frauen mit Gewalterfahrungen.

Notruf- und Beratungsstellen für Frauen mit Gewalterfahrungen

Die Notruf- und Beratungsstellen setzen sich für Mädchen und Frauen ein, die von Gewalt, insbesondere von sexualisierter Gewalt bedroht oder betroffen sind.

Die einzelnen Einrichtungen bieten ihre Hilfe in unterschiedlicher Form und Breite an. Das Angebot ist freiwillig und kostenlos. Die Hilfe suchenden Mädchen und Frauen können sich anonym an die Beratungsstellen wenden. Andere Institutionen (wie z.B. die Polizei) werden ohne Einverständnis der Betroffenen nicht informiert.

Strategien gegen Gewalt

In der individuellen Beratung wird über die physischen, psychischen und sozialen Folgen von Vergewaltigung, Nötigung, sexuellen Übergriffen und anderen Gewalterfahrungen gesprochen.

Die Beraterinnen suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach Bearbeitungs- und Bewältigungsstrategien. Dabei sollen die Folgen der gewalttätigen Konfliktsituationen begrenzt und die betroffenen Mädchen und Frauen in ihrer Reflexions- und Handlungsfähigkeit gestärkt werden.  

Die Hilfe im Einzelnen:

  • Telefonische und persönliche Beratungen zur Bewältigung belastender Lebenssituationen und deren Folgen 
  • Krisenintervention 
  • Beratungen von Vertrauenspersonen und Angehörigen fachspezifischer Berufsgruppen 
  • Angeleitete themenorientierte Gruppen zum Austausch und zur Selbsterfahrung bzw. Hilfe beim Aufbau von Selbsthilfegruppen 
  • Prozessvorbereitung und -begleitung.
Zuletzt aktualisiert am 13.12.2016

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