Istanbul-Konvention

Geschlechtsspezifische Gewalterfahrungen und häusliche Gewalt gehören zum Alltag vieler Frauen und Mädchen. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Kurz: Istanbul-Konvention), stellt einen Meilenstein für den Schutz vor geschlechtsbezogener Gewalt und damit für die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Geschlechter dar.  Die Konvention zielt auf die Schaffung eines gemeinsamen Rechtsrahmens auf europäischer Ebene ab und betrachtet das Thema in einer ganzheitlichen Perspektive, bestehend aus den vier Säulen Gewaltprävention, Opferschutz, effektive Strafverfolgung und Verfolgung eines umfassenden koordinierenden Ansatzes bei der Umsetzung.

In Deutschland ist die Istanbul-Konvention am 1. Februar 2018 in Kraft getreten und ist somit seither rechtlich verbindlich. Für Hessen ist die Istanbul-Konvention Hauptorientierungspunkt und Hauptmaßstab für das politische Handeln zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

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