Informationen für Fachkräfte und Träger

Von 2012-2017 unterstützte die Bundesinitiative Frühe Hilfen und Familienhebammen die Bundesländer und die örtlichen Jugendämter in den Kommunen beim Ausbau der Frühen Hilfen. Im Zeitraum der Bundesinitiative standen dafür insgesamt 279 Mio. Euro zur Verfügung. Nach Errichtung der Bundesstiftung Frühe Hilfen im Oktober 2017 stellt der Bund dauerhaft jährliche finanzielle Mittel für die Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien (§3 Abs. 4 Satz 3 KKG) zur Verfügung. Die Fördermittel des Bundes werden über die Länder durch dafür eingerichtete Landeskoordinierungsstellen an die Jugendämter in den Kommunen vergeben. Ziele, Voraussetzungen und Sachverhalte für die Förderung sind in einer zwischen Bund und Ländern abgestimmten Verwaltungsvereinbarung geregelt.

Weitere Informationen sowie Grundlagen und Fachthemen finden Sie bei der Bundesstiftung Frühe Hilfen.

Der Auf- und Ausbau von Netzwerken und Angeboten Früher Hilfen in Hessen ist ein wichtiger Schwerpunkt der hessischen Familienpolitik. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert über das Landesprogramm Frühe Hilfen, Prävention und Kinderschutz zusätzlich Maßnahmen und Projekte öffentlicher und freier Träger, zu den Frühen Hilfen und zur Prävention in den kommunalen Netzwerken. Nähere Informationen finden Sie hier.

In allen 33 hessischen Kommunen, kreisfreien Städten und Sonderstatusstädten wurden seit 2012 Netzwerke der Frühen Hilfen auf- und ausgebaut, die in folgender Broschüre aufgeführt sind.

Hier finden Sie über eine Orts- und Postleitzahlensuche Links zu Anlaufstellen und Portalen zu Frühen Hilfen in Ihrer Nähe.

Das Land Hessen unterstützt die Qualifizierung zur Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in und bietet in der Regel jährlich ein Angebot in Kooperation mit dem Felsenweginstitut der Karl-Kübel-Stiftung an.

Die Koordinierungsstellen der Länder begleiten die Maßnahmen zur Umsetzung der Frühen Hilfen in den Bundesländern und tragen zur Sicherung und Entwicklung der Qualität der Frühen Hilfen bei. Sie beraten Kommunen und Netzwerke fachlich und unterstützen Austausch und Wissenstransfer.

Service

Ein Baby kann das Leben der einer Familie auf den Kopf stellen. Es kann das Gefühl entstehen, an die eigenen Grenzen zu stoßen, wenn es z.B. nicht aufhören möchte zu schreien. Schütteln Sie das Baby niemals!

Broschüre „Schütteln kann Babys krank machen“ in leichter Sprache vom NZFH

Weitere Beratungsangebote unter elternsein.info zum Gefahr Schütteltrauma mit Flyern zum Download in verschiedenen Sprachen.

Direktkontakt

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Landeskoordinierungsstelle "Frühe Hilfen"
Sonnenberger Str. 2/2a
65193 Wiesbaden
https://soziales.hessen.de/

Sabine Stahl
Tel.: 0611 3219-2160 oder 0561 3085-209

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Sonja Haberer
Tel.: 0611 3219-3314

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